Intensivmedizin

Die Intensivmedizin ist ein Fachgebiet, das sich mit der Diagnostik und Therapie lebensbedrohlicher Zustände und Krankheiten befasst. Hierzu gehören Störungen der Nierenfunktion, der Atmung, schwere Elektrolytstörungen, Störung der Blutgerinnung sowie die unterschiedlichen Schockformen.

Diese komplexen Krankheitsbilder finden sich häufig bei Patienten mit Blutvergiftung (Sepsis) und nachfolgendem Multiorganversagen, welches häufig auch die Nierenfunktion mit einschließt.

Zur besseren Kontrolle des Krankheitsverlaufes werden die Patienten 24 Stunden am Tag durch Ärzte und Pflegekräfte überwacht und behandelt. Hierzu gehören das Monitoring des Blutdrucks, des EKG sowie der Sauerstoffsättigung ("Blutgase"). Zudem ist eine engmaschige Kontrolle der wichtigsten Laborparameter möglich.

Die Behandlung der Patienten richtet sich ganz nach der zu Grunde liegenden Ursache. Hierbei ist häufig eine Kombination aus einer medikamentösen Therapie sowie einer apparativen Behandlungen notwendig. Hierzu zählen beispielsweise die Hämodialyse / -filtration sowie die Beatmung. Zur guten Versorgung der Patienten gibt es eine intensive Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Abteilungen des Klinikums.